Sehenswürdigkeiten

Palacio Real 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 1

BriefumschlagC/Bailén, Plaza de Oriente
Telefon(+34) 914 548 700
Metro MadridÓpera
Internetwww.patrimonionacional.es/Home/Palacios-Reales/Palacio-Real-de-Madrid
UhrApril-September: Mo - Sa 9.00 bis 18 Uhr und So 9 - 15 Uhr
Oktober-März:    Mo - Sa 9.30 bis 17 Uhr und So 9 - 14 Uhr
Pfeil rechtsMittwochs für EU-Bürger gratis

In der Mitte des 18. Jahrhunderts beauftragte Philipp V. die italienischen Architekten Filippo Juvarra und Giovanni Battista Sacchetti einen neuen Königspalast auf den Ruinen des alten Alcázar zu erbeuen, nachdem dieser 1734 durch einen Brand zerstört worden war. Um eine erneute Feuersbrunst zu verhindern wurde diesmal so wenig Holz wie möglich verarbeitet. Dieser 1746 fertig gestellte Palast sollte den Glanz von Versailles nach Madrid bringen. Seither erhebt sich ein klassizistischer, sehr spanischer Bau - streng, quadratisch, mächtig - majestätisch über den Ufern des Manzanares.
Bis 1931, dem Sturz der Monarchie in Spanien, war dieser Palast die königliche Residenz der Bourbonen. Der erste Bewohner war Karl III., der hier 1764 einzog. Spaniens heutiger König Juan Carlos, er befindet sich seit 1975 im Amt, lebt ausserhalb Madrids im Zarzuela-Palast. Er betritt den Palacio Real nur zu festlichen Anlässen, wie dem Besuch von Staatspräsidenten oder Hochzeitsfeierlichkeiten, wie die seines Sohnes Felipe im Mai 2004.
Eine Besichtigung des Palastes ist wie eine Reise durch eine Märchenwelt, die niemanden unbeeindruckt lässt. Dieser prunkvolle Bau beherbergt in seinen sieben Etagen, auf ca. 100000m², üppige, barocke Pracht. Dazu gehören die aus einem Marmorblock geschlagene Haupttreppe, der Überschwang an Gold und Lüstern im Galaspeisesaal, Wandteppiche aus dem 16. Jahrhundert, chinesicher Stuck im Salon Gasparini, Wände aus Prozellan, Gemälde von Velasquez, Goya, Rubens, Bosch, Watteau, Fresken von Tiepolo, Möbel, Uhren, Geschirr, Degen, Gewehre, Rüstungen, Landkarten, Bücher und Deckengemälde. 50 der 280 königlichen Gemächer kann man in gut einer Stunde besichtigen, dazu gehört auch die königliche Apotheke. In dieser kurzen Zeit hat man kaum die Möglichkeit den Blick auf Kleinigkeiten zu werfen. Im Thronsaal befinden sich vier Bronze-Löwen, die man aus den Flammen des früheren Alcázar retten konnte.


Campo del Moro 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 2

BriefumschlagPaseo Virgen del Puerto
Telefon(+34) 915 420 059
Metro MadridPríncipe Pío
UhrWinter: 10 - 18 Uhr, Sommer: 10 - 20 Uhr, bei offiziellen Anlässen geschlossen

Im 19. Jahrhundert wurde dieser elegante Park des Palacio Real angelegt, der seinen Namen einem mittelalterlichen maurischen Lager verdankt. Dieser Park mit seinen großzügigen Rasenflächen und Baumgruppen im englischen, sowie Statuen und Springbrunnen im französischen Teil des Parks wird von den Madrilenen missachtet, da er recht umständlich zu erreichen ist. Vom Königspalast muss man einen umständlichen Fußmarsch bergab, auf den schmalen Bürgersteigen der Cuesta de San Vicente, auf sich nehmen. Wer diesen Weg dennoch auf sich nimmt oder aber bequemer mit der Metro zu Station Príncipe Pío fährt, hat den Park fast für sich alleine.


Casa de Campo 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 3

Dieses riesige Naturgelände über der Stadt bietet einen wunderbaren Rundblick. Mitte des 16. Jahrhunderts ließ Philipp II. ein Landhaus (Casa de Campo) zu einem Jagdschlösschen umbauen. Das zugehörige Jagdrevier umfasst 17 km² lockeren Kiefernwald und bildet heute die grüne Lunge von Madrid. 1931 wurde der Park zu einer öffentlichen Anlage erklärt und beherbergt heute einen großen Freizeitpark mit Looping-Bahnen (Parque de Atracciones), einen Zoo, eine Seilbahn (Teleférico), einen See, eine Gartenschenke und ein Freibad.

Beliebt bei den Madrilenen sind Sonntagsausflüge mit dem Teleférico (Hin- und Rückfahrt 5,35 Euro).

BriefumschlagPaseo del Pintor Rosales
Metro MadridMoncloa, Argüelles
Internetwww.teleferico.com/madrid
Uhrganzjährig Sa/So tagsüber, Mitte April-Mitte Sept. auch Mo-Fr,


Muralla árabe 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 4

Briefumschlag Cuesta de la Vega

Die Muralla Árabe ist alles, was aus der Zeit, als Madrid von den Mauren besetzt wurde übriggeblieben ist. Sie befindet sich südlich der »Catedral de la Almudena« und war wahrscheinlich eines der Tore in Madrid. Die Mauer wurde bei Ausgrabungen im Jahre 1953 entdeckt. Sie besteht aus einer Wand aus Feuerstein und befindet sich neben dem »Parque del Emir Mohamed I«. Dieser Park trägt den namen des maurischen Anführers von Madrid, der Name der Stadt lautet im Arabisch »Mayrit«. Im Sommer finden hier häufig Konzerte statt.


Basílica San Francisco el Grande 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 5

BriefumschlagPlaza de San Francisco
Telefon(+34) 913 653 800
Metro MadridLa Latina, Puerta de Toledo
UhrDi - Fr 11 - 12.30 und 16 - 18.30 Uhr, Sa 11 - 13.30 Uhr (im August 17 - 19.30 Uhr)

Die Basilika entstand 1761-1768 im neoklassischen Stil auf den Grundmauern eines Klosters, das Franz von Assisi im 13. Jahrhundert hatte erbauen lassen. Ihre riesige Kuppel (33m im Durchmesser und 72m in der Höhe) überragt das historische Viertel von Los Austrias. Im Inneren, vorwiegend in den Seitenkapellen, finden sich Werke großer spanischer Meister, darunter Goya, Ribera, Vélazquez, Zurbarén.


Puente de Segovia 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 6

BriefumschlagCalle de Segovia

Die Puente de Segovia is eine feine Granit Brücke mit neun Bögen über den Fluß Manzanares. Von Felipe II beauftragt errichtete der Architekt Juan de Herrera diese Brücke. Ein französischer Aristokrat stichelte im 19. Jahrhundert: "Eine Stadt mit derart schicker Brücke müsste vielleicht langsam daran denken, einen Fluß darunter zu setzen!" Noch heute hat der Fluß, der seine Quelle in der Sierra de Gadarrama hat, einen so geringen Wasserstand, dass viele immer noch über ihn spotten. Die 1584 fertiggestellte Brücke besticht durch ihre Proportionen und ihre Lage mit Blick auf den Palacio Real und war früher ein bedeutender Zugang zur Stadt Madrid.


Parque del Oeste 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 7

Der Parque del Oeste befindet sich zwischen der Autovía A-6, der Ciudad de Universitaria de Madrid und dem Bezirk Moncloa. Vor dem 20. Jahrhundert war das Land, auf dem sich der Park heute befindet die wichtigste Mülldeponie der Stadt.
Der Paseo de Rosales bietet einen wunderbaren Spazierweg zwischen den duftenden, verschiedenfarbigen leuchtenden Rosen. Sehenswert ist zudem der Tempel von Debod (4. Jh. v. Chr.), welchen Ägypten als Dank für die Hilfe bei der Überschwemmung des Assuan-Staudammes im Jahr 1970 Spanien zum Geschenk machte. Im Parque del Oeste befindet sich auch die Teleférico-Station, wenn man die Seilbahn in den Casa de Campo nehmen möchte.
Während des Bürgerkriegs wurde der Park zum Schlachtfeld der »Batalla de la Ciudad Universitaria«. Noch heute findet man ehemalige Schützengräben und Bunker am nördlichen Ende des Parks.


Ermita San Antonio de la Florida 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 8

BriefumschlagGlorieta de San Antonio de la Florida 5
Telefon(+34) 915 420 722
Metro MadridPríncipe Pío
UhrDi - Fr 9.30 - 20 Uhr (am Wochenende 10 - 14 Uhr)

An der Glorieta de San Antonio de la Florida finden Sie die Ermita San Antonio de la Florida, die abgesehen davon, dass sie die letzte Ruhestätte des großen spanischen Malers Goya ist, auch von einigen als Madrid's Sixtinische Kapelle bekannt ist. Die Kapelle wurde auf Anweisung von Carlos IV gebaut und die große Kuppel wurde iim Jahre 1798 von Goya persönlich mit Fresken ausgemalt, welche die Auferstehung des Heiligen Antonius von Padua zeigen. Auf der Galerie sieht das Madrider Publikum des 18. Jahrhunderts dem Wunder zu. Die Fresken gelten als eines der Meisterwerke von Goya. Als Mittel zur Erhaltung der ursprünglichen Kapelle kamen die Madrider behörden auf die Idee der Schaffung einer exakten Kopie der Kapelle, inder Gottesdienste abgehalten werden. - das war im Jahre 1928.


Museo Cerralbo 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 9

BriefumschlagC/Ventura Rodríguez 17
Telefon(+34) 915 473 646
Metro MadridVentura Rodríguez
Internetmuseocerralbo.mcu.es
UhrDi - Sa 9.30 - 15 Uhr, Do 17 - 20 Uhr und So 10 - 15 Uhr

Der 17. Marquis de Cerralbo vermachte 1924 dem Staat seine gesamte Kunstsammlung, die sich in seinem eigenwilligen und prachtvollen Stadtpalast aus dem 14. Jahrhundert befindet - unter der Voraussetzung, dass alles seiner Entscheidung entsprechend angeordnet bleibe: römische Keramiken, Rüstungen aus dem 17 Jh., ein Billardtisch mit Einlegearbeiten, Möbel, Gobelins, Gemälde aus allen Epochen. In diesem Gesamtkunstwerk eines Adligen, mit dem Geschmack des späten 19. Jahrhunderts, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.


Museo de América 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 10

BriefumschlagAv. de los Reyes Católicos 6
Telefon(+34) 915 439 437
Metro MadridMoncloa
Internetmuseodeamerica.mcu.es
UhrDi - Sa 9.30 - 20.30 Uhr und So 10 - 15 Uhr

Das Museum widmet sich den alten Kulturen Lateinamerikas und versucht die Kolonialgeschichte Spaniens nachzuzeichnen. Diese begann 1492 mit Kolumbus' Reise, auf der er eigentlich den Seeweg nach Indien entdecken sollte und endete mit dem Verlust Kubas im Jahre 1898. Beeindruckend sind vor allem die Austellungsstücke wie Obsidianmasken, Gegenstände aus massivem Gold, Malereien auf Perlmutt, die vor allem aus der präkolumbischen Zeit stammen. Ein Maya-Codex auf Rindenpapier und ein Bilderbericht über die Eroberung durch die Spanier sind die letztes Zeugnis einer verschwundenen Welt.


Puerta del Sol 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 11

Metro MadridSol

Die Puerta del Sol ist der belebteste Platz der Stadt, dessen Bild durch die angrenzenden Gebäude aus dem 18. Jahrhundert und seit 1934 durch die berühmte Werbung Tío Pepe bestimmt wird. Sie wirbt für eine berühmte Sherry-Marke und gibt zugleich verlorenen Nachtbummlern die Orientierung zurück. Auf der entgegengesetzten Seite wird im Café Mallorquin seit 1894 Kaffee und süßes Gebäck serviert. Unter dem vor einigen Jahren neu gestalteten Platz treffen die wichtigsten Straßen- und U-Bahn-Linien Madrids aufeinander. Oft hört man in Madrid den Satz »Nos vemos en el Oso y el Madroño« - wir sehen uns beim Bären und dem Erdbeerbaum. Das Madrider Stadtwappen, das als Skulptur einst den Eingang zur Calle Carmen markierte und 2009 an den Anfang der Calle de Alcalá umgezogen ist , ist Treffpunkt all derer, denen kein besserer eingefallen ist. Besonders abends sieht man hier Dutzende von Menschen, die suchenden Blicks auf ihre Freundinnen und Freunde warten. Sobald man sich gefunden hat, zieht man von dannen.
Ein weiterer beliebter Treffpunkt auf der Puerta del Sol ist der Kilometre-Zero auf der Südseite des Platzes. Vor der Casa de Correos mit ihrem auffälligen Glockenturm treffen sich die sechs sternförmig auf Madrid zulaufenden Hauptnationalstraßen, die sich über das gesamte spanische Festland erstrecken. Die frühere Hauptpost ist heute der Sitz der Madrider Regionalregierung. Zur Zeit Francos wurden im Keller des Gebäudes politische Gefangene misshandelt. Rechts des Hauoteinganges erinnert eine Tafel an die Helden des 2. Mai 1808 - den Aufständischen gegen die napoleonischen Truppen. Links des Haupteinganges erinnert eine Tafel an die Opfer des Terroranschlages vom 11. März 2004. Die Uhr am Glockenturm schlägt nur einmal im Jahr an Silvester.
Niemand verweilt lange auf der Puerta del Sol. Sie ist Durchgangsplatz und Taxistand, ein Platz den jeder kreuzt, der in der Innenstadt unterwegs ist. Zwar für den privaten Verkehr gesperrt, aber dennoch von Fahrzeugen überflutet.


Real Academia de Bellas Artes de San Fernando 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 12

BriefumschlagC/Alcalá 13
Telefon(+34) 915 240 864
Metro MadridSevilla
Internetrabasf.insde.es
UhrDi - Sa 9 - 15 Uhr und So 9 - 14.30 Uhr

Seit ihrer Gründung 1744 nimmt die Akademie der Schönen Künste die Künstler des Königreichs auf. Neben anderen Schülern übten Goya, Picasso und Dali hier ihren Blick an den Werken vergangener Meister: Veronese, Rubens, El Greco. Das Museum beherbergt eine kleine, aber feine Sammlung bedeutender Gemälde: Der Frühling von Arcimboldo (1527 - 1593), ein Mann aus lauter Blüten, Das Begräbnis der Sardine, tragikomische Parodie Goyas (1746 - 1828) einer Madrider Tradition. Insgesamt beherbergt das Museum 13 Werke Goyas.


Plaza de la Villa 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 13

Auf diesem stillen, eher unscheinbaren Platz in der Fußgängerzone, an der Südseite der Calle Mayor, treffen rund um das Standbild von Alvaro de Bazán nahezu alle Architekturstile von Madrid aufeinander. Hier steht das mit drei Türmen versehene barocke Rathaus (1640) Madrids, die Casa de la Villa, errichtet 1644-1696. in der plateresken Casa de Cisneros (1537), einem vielfach umgebauten Palast aus dem 16. Jahrhundert, sind Teile der Stadtverwaltung untergebracht. Auf der Ostseite dieses Platzes steht die Antigua Casa y Torre de los Lujanes (ein Adelspalast aus dem 15. Jahrhundert) mit ihrem massigen Turm und einem schönen gotischen Portal.


Iglesia de San Miguel 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 14

BriefumschlagC/San Justo 4
Telefon(+34) 915 484 011
Internetwww.bsmiguel.es
Uhrzu den Gottesdiensten geöffnet

In der Calle San Justo, unweit der Plaza Mayor und neben dem Palast des Erzbischofs, liegt die Basílica de San Miguel. Diese Charmante Kirche aus dem 18. Jahrhundert wurde auf Geheiß von Luis Antinio de Borbón y Farnesio, dem Erzbischof von Toledo, zwischen 1739 und 1745 in spanischer Barock-Architektur gebaut. Wegen des Platzmangels musste der italienische Architekt Santiago Bonavía in die Höhe bauen, um den gewünschten Eindruck von Fülle und Monumentalität zu erzielen - eine statische Meisterleistung war das Ergebnis. Im 20. Jahrhundert übernahm Opus Dei die Leitung der Basilika und fügte eine Krypta hinzu.
Der wichtigste Architekt der Basílica de San Miguel wurde der Italiener Santiago Bonavia, der von Philip V. im Jahre 1731 nach Madrid beordert wurde. Obwohl es sich um ein relativ kleines Gebäude handelt, ist es aus architektonischer Hinsicht ein signifikantes Beispiel des spanischen Barocks. Die Fassade hat eine einzigartige konvexe Form, die recht selten in Spanien ist und s ist das einzige Beispiel, welches man in Madrid finden kann. Am 28. November 1984 wurde die Basílica de San Miguel durch ein königliches Dekret zu einem Nationalen Historischen Denkmal erklärt.
Das Innere der Kirche ist besonders interessant mit ihrer mit Fresken verzierten Kuppel von Bartolomé Rusca, aber der gesamte Innenraum mit seiner subtilen Architektur ist einen Besuch Wert. Eingearbeitet in die Fassade des Gebäudes sind Skulpturen von Roberto Michel und Nicolás Carisana, und im Eingangsbereich ist ein Flachrelief von Carisana, welches das Martyrium der Heiligen Justo und Pastor zeigt, denen die Kirche ursprünglich gewidmet war. Während der Zeit Joseph Bonaparte wurde eine zweite Widmung für St. Michael hinzugefügt, der schließlich das einzige Thema wurde, dem die Kirche geweiht ist.


Plaza Mayor 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 15

Plötzlich öffnet sich das Gewirr kleiner Gässchen, und man steht auf der eindrucksvollen Plaza Mayor, Anfang des 18. Jahrhunderts von Juan de Villanueva, dem Architekten des Prado, erbaut. In der Mitte des rechteckigen Platzes befindet sich ein Reiterdenkmal Philipps III. Auf den Balkonen wohnte man früher den königlichen Zeremonien bei. Heute bewundert die bunte Menge unter den Arkaden die Fresken der Casa de la Panadería (Bäckerei) von 1590 und der Casa de la Carnicería (Metzgerei), die der Architekt erhalten wollte. Über die Treppe des Arco de Cucherillos gelangt man zurück in die Sträßchen des alten Madrid.

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Auf Madrids »Hauptplatz« vergeht die Zeit etwas langsamer als im Rest der Stadt. Die Besucher lassen sich auf den
Stühlen der Restaurant-terrazas nieder, die gerade von der Sonne beschienen werden, und hören den
Straßenmusikern zu, die ihnen elektrisch verstärkt aufspielen. Rund ums eingezäunte Reiterstandbild Philipps III. in der
Mitte des Platzes versammeln sich junge Touristen, um zu plaudern, zu dösen oder Gitarre zu spielen. Vor den
Arkaden bauen mittelmäßige Karikaturisten ihre Staffelei auf und warten auf Kundschaft. Eine Welt ohne Alltag.
Hier lag im Mittelalter die Plaza del Arrabal, der wichtigste Marktplatz, gerade vor den Toren der Stadt. 1619 entstand
die Plaza Mayor in ihrer rechteckigen Form, doch was heute davon zu sehen ist, wurde großenteils erst ab 1790 nach
dem letzten von zahlreichen verheerenden Bränden aufgebaut. Die Plaza Mayor blieb Marktplatz und wurde zugleich
Schauplatz von Autodafés, den Ketzergerichten und -verbrennungen der Inquisition, von Volksfesten oder von
Stierkämpfen, die bis zu 40 000 Menschen anzogen. Ein prägendes Gebäude ist die Casa de la Panadería an der
Nordseite, die alte Kornkammer der Brotbäcker; die allegorischen Malereien auf der Fassade stammen allerdings erst
von 1992.
Es lohnt sich, über das romantische Steintreppchen Escalerilla de Piedra in der Südwestecke des Platzes zur Straße
Cava San Miguel hinabzusteigen. Werfen Sie einen Blick zurück, und bewundern Sie die gewaltigen Mauern der
Wohnhäuser auf der westlichen Außenseite des Platzes. Und falls Sie Hunger haben: Suchen Sie sich lieber ein
Restaurant oder eine Tapabar in der Cava Baja keine 100 m südlich der Plaza Mayor, bevor Sie in den
Touristenrestaurants auf dem Platz arm werden. Metro 1, 2, 3: Sol


Plaza de Santa Ana 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 16

Nur einen kurzen Spaziergang von der Plaza Mayor und der Puerta del Sol entfernt liegt die Plaza de Santa Ana. Die entspannte Atmosphäre dieses Platzes zog schon immer Künstler und Intellektuelle an. Sehr beliebt sind die alten Cafés gegenüber dem Teatro del Español, einem der ältesten Theater von Madrid (1583). Hier liegt auch das wunderschöne Hotel Victoria mit seiner weißen Fassade und den bläulichen Fenstern. Zusammen mit den nahe gelegenen kleinen Straßen des Huertas Bezirks, ist es eine der lebhaftesten und dynamischsten Gegenden von Madrid mit hunderten von Tapas-Bars, Straßencafés, Kneipen, Restaurants und Irish Pubs. Von hier ist es möglich die wichtigsten Museen MAdrids zu Fuß zu erreichen und ein idealer Ort, um in der Stadt zu verweilen.


El Rastro 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 17

Plaza de Cascorro, La Latina

Der Rastro ist mehr als ein Flohmarkt: Er ist ein sonntägliches Ritual der Bewohner von Madrid! Gegen Mittag wird das Gedränge so dicht, dass der Fußgänger sich nur noch von der Menschenmenge treiben lassen kann. Unter dem Krimskrams auf den Ständen werden Sie mit Sicherheit die unglaublichsten Dinge entdecken.

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Ein wirklich schreckliches Menschengewimmel erfüllt am Sonntagvormittag die Straßen rund um die Plaza Cascorro.
Der Besuch des Rastros gehört zur Sonntagsroutine vieler Madrider wie für andere der Kirchgang. An die 80 000
Menschen zwängen sich an den 1300 Ständen vorbei. Die meisten suchen nichts Bestimmtes - und kaufen doch immer
irgendetwas. Außergewöhnliche Entdeckungen gibt es kaum zu machen. Aber der Rastrobesuch ist eine gute Ausrede,
um sich hinterher bei Wein und Tapas in einer der vielen Bars der Gegend mit Freunden zu treffen.
Von der Plaza Cascorro geht es die Ribera de Curtidores hinunter und dann hinein in die Nebenstraßen: echte
Antiquitäten neben schlecht kopierten Gemälden, verrostete Schlüssel neben billigen Schuhen, fabrikneue T-Shirts
neben illegal gepressten CDs. Feilschen ist erlaubt. Höchste Vorsicht vor Taschendieben, besonders minderjährigen!
Metro 1, 5: Tirso de Molina, La Latina, Puerta de Toledo


La Corrala 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 18

C/Sombrerete

http://www.avvlacorrala.org/index.html

Im Herzen des volkstümlichen Viertels Lavapiés findet sich dieses schöne Beispiel einer corrala. Die Gebäude, deren Wohnungen auf Galerien zu einem großen Innenhof weisen,  entstanden ab dem 16. Jh.

 

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Corrala ist eine typische Darstellung der Madrider Architektur aus XVI und XIX Jahrhundert. Die Notwendigkeit, eine große Zahl von Neuankömmlingen Platz gab eine Geburt auf diese Art von Gebäuden, besonders beliebt in den Bezirken Lavapies, Latina und Palacio.
Die Zugänge zu allen Wohnungen in Corralas sind durch einen zentralen Innenhof mitgeteilt, wo das soziale Leben der Gemeinschaft der Nachbarn statt. Früher wurden die Wohnungen nicht größer als 30 Quadratmeter und die Nachbarn gemeinsame Toiletten.
Heute gibt es etwa 500 corralas in Madrid verlassen, einige von ihnen sind in einem ziemlich schlechten Zustand, obwohl es einige Bürgerbewegungen eine Initiative zur Wiederherstellung dieses schöne Zeichen der madrilian Architektur.


La Filmoteca 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 19

C/Santa Isabel 3

Tel.  913 691 125

Di - So Vorstellungen ab 17.15 Uhr

Wunderbares Kino aus den 30er Jahren mit 4 Filmen am Tag in Originalversion zu einem niedriegen Eintrittspreis. Außerdem gibt es ein Café und einen angegliederten Buchladen. Ist aus dem kulturellen Leben von Madrid nicht wegzudenken.

 

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Von Tirso de Molina, wobei calle Magdalena, werden Sie auf die Jugendstil-Cine Doré zu bekommen, in der Calle Santa Isabel, 3. Es ist das Filmtheater der spanischen Filmoteca. Es verfügt über drei Bildschirme, die Filme zeigen jeden Tag in der Originalsprache. Sie haben oft Filmwochen, wo sie die Filme von einem berühmten Regisseur, wie Luis Buñuel oder Woody Allen oder aus einem bestimmten Land wie Schweden oder Japan-Projekt.


Plaza de Cibeles 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 20

Von diesem weiten Platz aus bietet sich ein beeindruckender Blick auf die Gran Vía. Im Zentrum steht der berühmte Brunnen mit der Erdgöttin Kibele auf ihrer von Löwen gezogenen Kutsche. Den Platz umrahmen Prachtgebäude aus dem 19. Jahrhundert.

 

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Nicht wirklich ein heimeliger Platz: Hier trifft die zwölfspurige Calle de Alcalá auf den zwölfspurigen Paseo de Recoletos
und den Paseo del Prado. Was also macht den Charme dieser Straßenkreuzung aus? Es liegt am Fotomotiv: In
Ermangelung eines Wahrzeichens, das diesem Namen Ehre machen könnte, hat sich die Fuente de la Cibeles vor dem
Palacio de Comunicaciones als Ersatzwahrzeichen Madrids etabliert. Wer als Fotograf besonderes Geschick besitzt,
bekommt auch noch die Puerta de Alcalá im Hintergrund mit aufs Bild - manche wagen sich dafür sogar vom
Bürgersteig in den wilden Verkehr hinaus.
Cibeles - zu Deutsch Kybele - ist eine Göttin, die in Kleinasien und später in Griechenland und Rom als
Lebensspenderin und große Mutter der Natur verehrt wurde. Die Madrider Cibeles sitzt seit 1782 in ihrem mit zwei
Löwen bespannten Wagen mitten auf der Kreuzung. Heute muss die Cibeles hin und wieder vor ihren größten Fans
beschützt werden, den Anhängern und Spielern von Real Madrid, die hier ihre Siege feiern. Stürmerstar Raúl regte sich
2003 fürchterlich auf, weil er der Göttin nach dem Gewinn der Liga erstmals keinen Clubschal umlegen durfte.
Auf der Südostecke des Platzes steht der Palacio de Comunicaciones, 1917 nach dem Entwurf des damit zum
Stararchitekten aufgestiegenen Antonio Palacios fertig gestellt - zu einer Zeit, als Türmchen und Erkerchen noch nicht
als Ausweis schlechten Geschmacks galten. Bis heute freuen sich Einheimische und Besucher an diesem
unzeitgemäßen Palast. Er beherbergt die Hauptpost, doch soll hier bald das Madrider Rathaus einziehen. Die anderen
drei Winkel des Platzes werden vom Banco de España (der spanischen Zentralbank), dem Palacio de Buenavista (Sitz
der Heeresleitung) und der Casa de América (dem lateinamerikanischen Kulturzentrum) eingenommen. 200 m ostwärts
die Calle de Alcalá hinauf ist die monumentale Puerta de Alcalá zu erkennen. Mit diesem Stadttor setzte sich Karl III.
Ende des 18. Jhs. selbst ein Denkmal. Metro 2: Banco de España


Palacio de Comunicaciones 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 21

Tel. 905 216 500

Mo - Fr 9.30 - 21 Uhr

Sa - So 9 - 14 Uhr

Monumentales Gebäude im Zuckerbäckerstil, in welchem die Hauptpost untergebracht ist. Daher wird es schwerzhaft auch »Notre-Dame der Kommunikation« genannt. Beeindruckende Messing- und Marmorausstattung.

 

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The Palacio de Comunicaciones is the Central Post Office in Madrid and it was built in 1904. In front of the palace is a very busy road and and square and this is where the soccer team of Madrid celebrates its victories. In the middle of the square is a fountain called Cibeles which consists of the Goddess of Fertility, sitting on a chariot that´s being pulled by two lions. Supposedly these lions were originally people who were turned into the predators because they had ruined the Goddess´ temple. The whole statue is made out of marble. Around Plaza de Cibeles and the post office are several other buildings, including the Bank of Spain, the House of America and an army headquarters.


Museo Naval 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 22

Paseo del Prado, 5

Tel. 913 795 299

Di - So 10 - 14

Modelle, alte Seekarten, Bilder... Die Geschichte der spanischen Seefahrt seit dem 15. Jahrhundert: von der ersten Karte, die Amerika zeigt (1500), über die Strategie von Trafalgar (1805) bis hin zu den neuesten Flugzeugträgern.

 

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Die Naval Museum derzeit Bestandteil der Seekriegsleitung die spanische Armada in Madrid und ist eines der wichtigsten Marine-Museen der Welt. Das Museum zeigt Sammlungen aus einer Vielzahl von historischen Elementen, die die reiche Geschichte der spanischen Marine und die führende Rolle in der Geschichte der Schifffahrt spielte zu reflektieren.

Möglicherweise ist der wertvollste Ausstellungsstück ist die Mappa Mundi, dem Jahr 1500 und wurde von der spanischen Kartographen Juan de la Cosa gezogen. Ein Seemann und Entdecker, der sieben Reisen nach Amerika gemacht, reiste de la Cosa in der Gesellschaft von Columbus sich auf zwei der Reisen. Auf der Mappa Mundi Juan de la Cosa gemacht Kenntnis von den Entdeckungen der ersten drei Columbus 'Reisen, darunter sogar auf sie einen Überblick über Kuba. Dies ist die erste bekannte Darstellung des amerikanischen Kontinents. De la Cosa zog die Karte auf einem Abschnitt der Ochsenhaut und illustriert es exquisit in Aquarelle und Tusche.

Die Mappa Mundi wurde in einem Pariser Geschäft in 1832 von Baron Walckenaer gefunden und ins die Aufmerksamkeit der Welt im Jahre 1833 von den deutschen Gelehrten Alexander Humboldt in seinem Atlas Géographique et Physique. Als Baron Walckenaer verstorben im Jahre 1853 erwarb die Königin von Spanien in die faszinierende Karte, so der Rückkehr de la Cosa Erbe der spanischen Nation. Obwohl nun wesentlich verschlechtert, können die Besucher noch an der Fähigkeit des Juan de Cosa, wer wann tödlich von Indianern mit vergifteten Pfeilen in Turbaco, Columbia Schuss starb bestaunen.

Die anderen Exponate auf Naval Museum in Madrid umfassen eine Vielzahl historischer Gegenstände. Diese werden in einer Serie von 24 Räumen, die chronologisch von den jetzt entfernten 15. Jahrhundert Platz und die Zeit der Katholischen Könige sind, rechts bis zum heutigen Tag modernste maritime Fortschritte untergebracht. Eine Fundgrube von Seekarten, erwarten Modelle von Schiffen, original Galionsfiguren, Gemälden berühmter Seefahrer und Seeschlachten, Fahnen, Waffen und sogar Fragmente von Artillerie das Interesse und die Wertschätzung der Geschichte der Seefahrt-Enthusiasten. Exponate, die von großem ideellen Wert für die Patrioten sind, insbesondere sind die Elemente, die die persönliche Erinnerungsstücke von bekannten spanischen Seefahrer waren.

Vielleicht die faszinierendste Element auf dem Display wird das U-Boot von Isaac Peral, ein spanischer Wissenschaftler, Erfinder und Seemann erfunden. Die Peral U-Boot wurde 1884 konzipiert, als Leutnant Isaac Peral machte sich Notizen darüber, was würde sein "Proyecto de Torpedero Submarino" ("Projekt für ein U-Boot-Torpedo Boot") zu werden. Das U-Boot-Pionier neue Designs in Rumpf-, Steuer-und Klimaanlagen-Systeme, dass eine erfolgreiche während zwei Jahren Studien bewiesen. Seine Fähigkeit, Torpedos unter Wasser Feuer, während sie weiterhin volle Antriebsleistung und Kontrolle zu halten hat viele nennen es das erste U-Boot.

Das Museum ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 02.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spezielle kostenlose Führungen für die Öffentlichkeit statt um 11:30 Uhr an Samstagen und Sonntagen. Das Museum ist montags geschlossen.


Parque del Retiro 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 23

Der weitläufige Landschaftspark, 1869 entstand, bietet reichlich Unterhaltung im Freien: Musikpavillon, Marionettentheater, Bootsfahrten auf dem künstlich angelegten See und Straßenkünstler der unterschiedlichsten Art.

 

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Ein weißblauer Frühlingshimmel wölbt sich über Madrid, Zeit, mit Mann, Frau, Kind, Oma, Opa und Hund durch den
Retiro zu streifen. Die Kastanien stehen schon in vollem Laub und beginnen zu blühen. Arbeiter richten lärmend die
Wege unter den mächtigen Bäumen her. Über den kleinen künstlichen See rudert ein Liebespaar. Auf dem
asphaltierten Uferweg stimmt ein schwarzer Saxofonist einen Ohrwurm an: Qué será, será, whatever will be, will be …
Eine Frau zieht trockenes Stangenbrot aus einer Plastiktüte und zertritt es am Boden, für die Tauben. Ein vornehm
ausschauender Herr hat einen Campingtisch aufgebaut und liest dem ersten Kunden am Tag aus der Hand, der macht
ein ernstes Gesicht. Auf der anderen Seite des Sees, unter dem mächtigen Reiterdenkmal von Alfons XII., liegen
Jugendliche faul in der Sonne und rauchen ohne allzu viel Heimlichtuerei einen Joint.
Die Touristen zieht es weiter in die Parkmitte: Im renovierten Palacio de Cristal und im Palacio de Velázquez ist
zeitgenössische Kunst zu sehen (Eintritt frei). Im Süden steht die Fuente del Ángel Caído - wahrscheinlich das einzige
Luzifermonument auf der Welt. An dessen Fuß bewachen acht Drachenköpfe symbolisch die Hölle, die der gefallene
Engel nie mehr verlassen wird. Und im Südwesten des Parks erinnert ein Wald der Abwesenden aus 192 Zypressen
und Olivenbäumen an die Opfer der Terroranschläge vom 11. März 2004.
Im 17. Jh. ließ Philipp IV. den Parque del Buen Retiro (den »Park zum guten Rückzug«) als Königsgarten anlegen. Seit
1868 ist er allen Madridern geöffnet - eine grüne Oase, die sich am Wochenende in einen quirligen Dorfjahrmarkt
verwandelt. Mai-Sept. tgl. 7-24, Okt.-April 7-22 Uhr, Metro 1, 2, 9: Retiro, Ibiza, Atocha


Palacio de Cristal 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 24

Paseo del Duque Fernán Núñez

Tel. 915 746 614

Mi - Sa 10 -18 (Juni - Sept. 11 - 20), So 11 - 18 Uhr

Von Ricardo Vélazquez Bosco für die Kolonialausstellung von 1887 nach dem Modell des berühmten Londoner Crystal Palace erbaut. Leicht und durchscheinend spiegelt sich die Glas-Eisenkonstruktion im Wasser eines kleinen Teiches. Beherbergt Ausstellungen zeitgenössischer Künstler.

 

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Das Hotel liegt im Zentrum des Buen Retiro Park im Zentrum von Madrid ist eine imposante Glaspalast auf dem Londoner Crystal Palace nachempfunden. Es war rund 36 Jahre nach seiner Londoner Gegenstück im Jahre 1887 gebaut und entworfen von dem Architekten Ricardo Velázquez Bosco, die für ein anderes Gebäude in den Park, den Palacio de Velázquez war. Er hatte auch so renommierte Projekte wie die Wiederherstellung der Mezquita in Córdoba und die Alhambra in Granada gearbeitet.

Der Palacio de Cristal, in der Form eines griechischen Kreuzes, ist fast vollständig aus Glas gesetzt in einem eisernen Rahmen auf einem gemauerten Sockel, der mit Keramik verziert ist. Seine gewölbte Dächer macht die Struktur über 22 Meter hoch. Der Glaspalast wurde 1887 geschaffen, um exotische Flora und Fauna im Rahmen einer Ausstellung über die Philippinen, die damals noch eine spanische Kolonie Haus. Die Ausstellung, ergoss sich in den Park selbst und enthalten eine Rekonstruktion eines einheimischen philippinischen Dorf. Der Palast wird heute für Ausstellungen zeitgenössischer Kunst durch die Reina Sofia Museum organisiert.

Vor dem Eingang zum Palast führt eine Treppe hinunter in den großen künstlichen See des Retiro-Park. Der See enthält Enten. Gänse, schwarze Schwäne und Schildkröten, die in der Nähe der Schritte zu schwimmen, oder werden Sie können die Boote auf dem See für einen genaueren Blick zu mieten.

Nur 19 Jahre zuvor, im Jahre 1868 hatte der Parque del Buen Retiro in das Eigentum der Stadt Madrid. Zuvor hatte er die Stelle eines königlichen Palast und das Grundstück wurde. Die ursprüngliche Residenz, im Jahr 1632 für Philipp IV. erbaut, wurde außerhalb der offiziellen Stadtgrenzen als königlicher Rückzugsort befindet, wurde aber während der napoleonischen Zeit zerstört und im 17. Jahrhundert mit der Begründung wurde ein Schwerpunkt für Feste, Stierkämpfe, mock Seeschlachten und Theater.

Der Park ist in rund 130 Hektar mit einer Vielzahl von über 15.000 Bäume gesetzt, und ist der Schauplatz für die jährliche Buch Madrid ist fair im Mai und Juni, wo eine lange Allee von Ständen präsentieren Literatur aus der ganzen Welt in einer Vielzahl von Sprachen. Es gibt eine Reihe von Eingängen in den Park, die im wesentlichen darauf in der Plaza de la Independencia, mit anderen Toren in der Calle de Alcala oder Calle O'Donnell. Die nächste U-Bahn-Stationen sind Retiro und Banco de España.

Von Oktober bis April, es ist offen von 10.00 bis 06.00 Uhr und schloss bei 4pm am Sonn-und Feiertagen. Von Mai bis September ist es geöffnet von 11.00 Uhr bis 08.00 Uhr, Schließung at 6pm an Sonn-und Feiertagen. Es ist für die Öffentlichkeit am Dienstag das ganze Jahr geschlossen.


Museo del Prado 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 25

C/ RUIZ DE ALARCÓN, 23

Tel. 913 302 800

Di - So 9 - 20 Uhr

Eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt mit insgesamt mehr als 6000 Exponaten, darunter 500 Skulpturen aus der Antike, der Renaissance und dem Barock. Von besonderer Wichtigkeit ist die Gemäldesammlung mit Werken der größten europäischen Meister (Greco, Rubens, Veronese, Tizian, Rembrandt), darunter die Schwarzen Malereien von Goya, der Garten der Lüste von Bosch und Las Meninas von Vélazquez.

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Der Architekt Juan de Villanueva begann 1785 im Auftrag Karls III. mit dem Bau des Prado (zu Deutsch »Wiese«) im
neoklassischen Stil. Im Villanueva-Bau sind heute Werke vom 12. bis zur Mitte des 19. Jhs. ausgestellt. Schwerpunkt
ist die spanische Malerei. Der Prado besitzt die umfassendsten Sammlungen von Werken El Grecos (1541 bis 1614),
Velázquez' (1599-1660) und Goyas (1746-1828), zudem der Velázquez-Zeitgenossen José de Ribera, Francisco de
Zurbarán und Bartolomé Esteban Murillo. Außerdem herausragende Gemälde der Flamen Hieronymus Bosch, Rubens
und Brueghel, der Deutschen Dürer und Cranach, der Italiener Botticelli, Rafael, Tizian, Tintoretto und Caravaggio und
Hunderte Maler mehr.
Das Drama eines Museums wie des Prado ist seine Größe, die schiere Menge an Kunstwerken, die um die
Aufmerksamkeit der Besucher buhlen. Der Prado besitzt mehr als 7500 Werke, von denen ein Drittel ausgestellt sind.
Was erstmalige Besucher brauchen, ist Orientierung. Sie können sich durch die Säle treiben lassen, sich den Massen
anschließen oder gerade die Räume suchen, wo der wenigste Trubel herrscht. Aber: Was muss man gesehen haben?
Jede Auswahl ist ungerecht, doch wer sich führen lassen mag, gehe nicht achtlos an diesen Werken vorbei:
Las Meninas (Die Hoffräulein) von Diego de Velázquez (Saal 12 im Hauptgeschoss). Kunsthistoriker sind fasziniert von
der Perspektive des Malers, der sich im Vordergrund, leicht im Schatten, selbst ins Bild gesetzt hat, während im
Hintergrund das Königspaar Philipp IV. und Maria Anna offenbar in einem Spiegel auftaucht. Es sieht so aus, als zeige
sich uns der Maler aus der Sicht des porträtierten königlichen Paares. Doch Velázquez hat die Szenerie
spiegelverkehrt gemalt: als schaue er sich selbst in einem Spiegel bei der Arbeit zu. Eine Reflexion über die Kunst in
der Kunst.
El Jardín de las Delicias (Der Garten der Lüste) von Hieronymus Bosch (Saal 56 a im Untergeschoss). Die gängige
Interpretation des dreiflügeligen Gemäldes, entstanden um das Jahr 1500, geht davon aus, dass Bosch (auf Spanisch
El Bosco) in seiner einzigartig wilden Bildsprache das Paradies, den sündigen Menschen und die strafende Hölle
darstellen wollte. Der deutsche Kunsthistoriker Hans Belting ist anderer Meinung: In dem wunderschönen Bildband
»Hieronymus Bosch - Garten der Lüste« erläutert er überzeugend die These, der Maler habe im Mittelteil seines
Gemäldes gerade den unschuldigen, mit der Natur vereinten, zur Sünde nicht fähigen Menschen abgebildet.
Perro semihundido (Halbversunkener Hund) von Francisco de Goya (Saal 36 im Hauptgeschoss). Wer einmal den
traurigen Blick des kleinen Hundes am unteren Bildrand gesehen hat, vergisst ihn nicht. Es ist eines von Goyas
späteren, »schwarzen« Bildern. Im Saal 39 hängen die berühmten Erschießungen vom 3. Mai 1808, im Saal 32 das
gnadenlose Gruppenbildnis Die Familie Karls IV., im Saal 21 Die bekleidete Maja und Die unbekleidete Maja. Der
frühe, heitere Goya ist im Obergeschoss in den Sälen 85 und 90 bis 94 zu genießen.
Weitere Höhepunkte: David, Sieger über Goliath von Caravaggio (Saal 5), Die drei Grazien von Peter Paul Rubens
(Saal 9), Die Verkündigung von Fra Angelico (Saal 49), das Selbstbildnis Albrecht Dürers (Saal 55 b), Die Kreuzigung
von El Greco (Saal 61 a).
Der Prado wird gerade durch einen großen Anbau erweitert, die Eröffnung ist für 2006 vorgesehen. Dann steht auch
eine Neuordnung der Sammlung an. 6 Euro, So gratis, Di-So 9-19 Uhr, 1. Jan., 1. Mai und 25. Dez. geschl.,
www.museoprado.es, Paseo del Prado, Metro 1, 2: Atocha, Banco de España


Museo Thyssen 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 26

Paseo del Prado, 8

Tel. 913 690 151

Di - So 10 - 19 Uhr

Die schönste Privatsammlung nach der Sammlung der Königin von England, seit 1922 im Palast von Villahermosa (18. Jh.). Die Sammlung des Baron Thyssen-Bornemisza dokumentiert die Geschichte der abendländischen Kunst von den Anfängen bis zur Avantgarde des 20. Jh. 2004 weihte die Baronin einen neuen Flügel ein, in dem ihre private Sammlung impressionalistischer und nachimpressionalistischer Gemälde ausgestellt ist. Wichtige Werke sind zu bewundern, darunter von Tizian, Rubens, Goya, Picasso, Kirchner, Kandinsky, Mondrian und van Gogh.

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Thyssen, ein Name aus Stahl. Friedrich, Zweitgeborener des Gründervaters des Ruhrimperiums August Thyssen,
wollte vom Stahl nichts wissen, heiratete eine ungarische Baronin mit Namen Bornemisza und sammelte Kunst. Ihr
gemeinsamer Sohn Hans-Heinrich (1921-2002) wurde Schweizer Staatsbürger und sammelte weiter, mit Vorliebe
deutsche Expressionisten. Bei seinem Tod hatte er rund 1500 Werke beisammen, die einen fast enzyklopädischen
Gang durch die Kunstgeschichte Europas und Nordamerikas erlauben. Der zentrale Teil dieser Sammlung, etwa 800
Gemälde, ist seit 1992 im Madrider Museum Thyssen-Bornemisza im Palacio Villahermosa (18. Jh.) zu sehen. 2004 ist
ein moderner Anbau des Villahermosa-Palasts fürs Publikum geöffnet worden, in dem 220 weitere Gemälde ausgestellt
sind. Ein chronologischer Spaziergang durch die Kunst vom 13. bis zum 20. Jh. beginnt im zweiten Stockwerk und
endet im Erdgeschoss. 6 Euro, Di-So 10-19 Uhr, www.museothyssen.org, Paseo del Prado 8, Metro 2: Banco de
España


Centro de Arte Reina Sofia 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 27

C/Santa Isabel, 52

Tel. 914 675 062

Mo, Mi - Sa 10 - 21, So 10 - 14.30 Uhr

Einst Bürgerhospital und Hospiz - heute ein Ort der Kunst, dessen Schlichtheit nach Expertenmeinung den Ansprüchen moderner Kunst bestens entspricht. Werke spanischer Künstler des 19. und 20. Jhs., Miró, Tápies, Dalí, Picasso (Guernica), hängen neben denen ausländischer Meister wie, Bacon, Arp, Ernst und Le Corbusier. Auf einer neuen Fläche finden seit dem Jahr 2005 die großen Sonderausstellungen statt.

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Eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer, vornehmlich spanischer Kunst vom Beginn des 20. Jhs. bis
heute. Ihr goldenes Herz ist Picassos »Guernica« (2. Stock, Saal 5), das der Maler 1937 während des Spanischen
Bürgerkriegs im Auftrag der republikanischen Regierung für die Pariser Weltausstellung malte. Am 26. April 1937
hatten Flieger der deutschen Legion Condor über dem baskischen Städtchen Guernica ihre Bombenlast abgeworfen,
drei Viertel des Ortes zerstört und Hunderte von Menschen getötet. Die deutschen Militärs auf Seiten Francos probten
mit der Bombardierung zum ersten Mal den »totalen Krieg«, der sich die Zivilbevölkerung zum Ziel nimmt. Aufgewühlt
und empört, machte sich Picasso ein sehr eigenes Bild von den Schrecken des Kriegs.
Im 2. Stock sind neben Picasso weitere Klassiker der Avantgarde der ersten Hälfte des 20. Jhs. ausgestellt, unter ihnen
Juan Gris, Joan Miró und Salvador Dalí. Der 4. Stock ist der aktuelleren Kunst, u. a. von Antoni Tàpies, Eduardo
Chillida und Antonio López, gewidmet. Ein fast fertiger Anbau des Architekten Jean Nouvel nimmt ab ca. Anfang 2006
die Bibliothek, ein Auditorium und die Säle für Sonderausstellungen auf. 3 Euro, Sa ab 14.30 Uhr und So gratis, Mo
und Mi-Sa 10-21 Uhr, So 10-14.30 Uhr, http://museoreinasofia.mcu.es, Santa Isabel 52, Metro 1: Atocha


Estación de Atocha 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 28

Plaza del Emperador Carlos V

Täglich durchqueren Tausende von Reisenden diesen bahnhof, der durch die Attentate vom 11. März 2004 traurige Berühmtheit erlangte. Wunderbare Stahl- Glas-Konstruktion des Architekten Alberte del Palacios (unterstützt von Gustav Eiffel). Die geniale Idee, die Bahnhoshalle in ein riesiges Palmenhaus umzugestalten, geht hingegen auf den spanischen Architekten Rafael Moneo zurück.

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Von außen sieht es aus wie ein Bahnhof, von innen wie ein überdimensionales Gewächshaus. Gut 100 Jahre lang
fuhren Loks in die prächtige Halle unter das gewölbte Dach aus Eisen und Glas ein, bis sich die spanische Regierung
in den Kopf setzte, eine Schnellbahnverbindung zur Expo 1992 in Sevilla zu schaffen. Für den modernen Zug, Ave
getauft, baute der spanische Stararchitekt Rafael Moneo eine neue Halle direkt hinter die alte, und auf einmal war Platz
für den Palmengarten im Bahnhof. Am angenehmsten genießen Sie die tropische Atmosphäre im Restaurant
Samarkand (tgl., Tel. 915 30 97 46, €€) auf einer erhöhten Terrasse auf der nördlichen Seite der Halle.
Am Morgen des 11. März 2004 ließen islamistische Terroristen in vier Madrider Vorortzügen zehn Bomben explodieren,
die 191 Menschen in den Tod rissen. Einer der Züge war gerade in den Bahnhof Atocha eingefahren, in den tiefer
liegenden, für die cercanías reservierten Bereich. Auf der Avenida Ciudad de Barcelona an der Ostseite des Bahnhofs
soll künftig ein gläsernes Mahnmal an die Opfer des Terroranschlags erinnern. Metro 1: Atocha Renfe


Real Jardín Botánico 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 PLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_RATINGPLG_CONTENT_EXTRAVOTE_LABEL_VOTES 29

Briefumschlag Plaza de Murillo 2
Telefon(+34) 914 203 017
Metro MadridÁtocha
Internetwww.rjb.csic.es
UhrOktober - April 10 - 19 Uhr und Mai - September 10 - 21 Uhr

Karl III. ließ 1781 den Botanischen Garten neben dem Prado anlegen. Mehr als 200 Jahre alt sind die ältesten der rund 30000 Pflanzensorten (Bäume, Büsche und Blumen) aus den exotischsten Klimaregionen, die hier unter anderem in drei Gewächshäusern gedeihen. Inmitten von Vogelgezwitscher und plätschernden Springbrunnen wandeln die Besucher wie in einem großen Garten, an diesem Ort der Ruhe und des Friedens auf der Castellana. Seit 2005 findet man im Jardín Botánico auch die Bonsaisammlung des ehemaligen Ministerpräsidenten Felipe Gonzáles.